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WAS TRAUEN WIR GOTT ZU?
„Alle Schrift ist von Gott eingegeben, […]“ (2, Tim 3,16) und somit glauben wir alle an unverrückbare Wahrheiten, die uns die Bibel lehrt. Zum Beispiel schuf Gott unsere Erde in sechs Tagen. Als Daniel in den Feuerofen geworfen worden ist, haftete seinen Kleidern noch nicht einmal der Geruch von Rauch an. Jesus Christus wurde von einer Jungfrau empfangen, starb am Kreuz für unsere Sünden und ist von den Toten auferstanden. Es fällt uns überhaupt nicht schwer, diesen Tatsachen Glauben zu schenken, denn es entsprach Gottes Willen und seinem Wesen, welches er uns in Christus offenbart hat. Ist es nicht vielmehr so, dass wir weniger an Gottes Kraft, als vielmehr an seinem Willen zweifeln? Wie zeigt uns Gott seine Absichten für unser Leben heute? Erkennen wir Gottes Willen in unserem Leben oder in unserer Gemeinde? Gott differenziert in der Bibel einmal seinen allgemeinen Willen (‚Logos‘; vgl. Lk 5,1), welcher für alle absolute Gültigkeit besitzt. Zum anderen verwendet Gott prophetische Worte, die seinen speziellen Willen (‚Rhema‘; vgl. Lk 5,5) für bestimmte Situationen aus deinem Leben enthalten. Um letzteres zu erkennen, ist es jedoch notwendig, dass wir eine lebendige und innige Beziehung zu unserem Herrn pflegen. Denn wie könnte ich an seinem guten Willen Zweifeln, wenn ich mich beständig in seiner Gegenwart befinde (vgl. u.a. Eph 6,18 sowie Apg 2,42)? Dass Gott mich - wenn ich mich in seiner stetigen Nähe aufhalte – durch das Leben führt und das Beste für mich geplant hat (vgl. Röm 8,28), DAS TRAUE ICH IHM ZU! AMEN
Tom Pungel & Daniel Hoberg
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