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Wenn der Tag mich mit der Dunkelheit alleine lässt, wenn die Musik verklingt und die Stille sich ausbreitet dann steigt der Abendstern am Himmel empor, das Firmament erwacht. Jetzt spricht deine Stimme zu mir. Nicht laut wie das Brüllen des Meeres bei Sturm, nicht laut wie das wummern der Musik in der Disco. Leise ist der Ton deiner Lippen an meinem Ohr klein sind die Buchstaben in deinem Buch. Doch machtvoll legst du mir meinen Tag vor meinen Augen Du breitest mein Leben vor mir aus wie eine Landkarte eines unbekannten Landes. Hier zeigst du mir meine Fehler, meine Missetaten, mein Versagen. Ich sehe wo ich gestrauchelt, vom Weg abgekommen, in die Irre gegangen bin.
HERR ich schäme mich so. Wie kannst du mich lieben so wie ich bin. Warum wendest du dein Angesicht nicht ab von mir. Wie kann ich bestehen vor deiner Gerechtigkeit in deinem Gericht. Weil Du sagst: Ich kannte dich von vor Beginn der Welt PS 139,13 Weil Du sagst: Durch dich soll gesegnet sein die ganze Welt 1Mo 26.4 Weil Du sagst: Folge mir nach Mt 19,21 Weil Du sagst: Ich liebe dich Joh 3,16 Herr So sehr hast Du hast mich geliebt das Du, für mich, all meine Schuld auf dich genommen hast, Du hast dich schlagen lassen, Du wurdest angespuckt, und wie ein Schwerverbrecher an das Holz genagelt. Du hast alle Qualen des Lebens und des Todes auf dich genommen, wegen mir. Mein Gericht hast du getragen, meinen Tod bist Du gestorben, meine Angst hast du geweint.
Deshalb bin ich in der Dunkelheit nicht allein, deshalb macht die Stille mir keine Angst. Jeder Stern, am Himmelszeit leuchtet für mich, dein starker Arm reicht auch zu mir in deinem Arm darf ich liegen, an deiner Brust darf ich mich wärmen, deine Hand liegt schützend um mich. Wie das Baby im Arm der Mutter schläft so kann auch ich die Augen schließen. Denn Du bist bei mir, O GOTT.
hb 15.02.07
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