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Jungschar-Piratenwoche 2008
Als wir Anfang des Jahres mit der Planung für die Zeltwoche begonnen haben, dachte ich, dass ich nicht zu viel davon erwarten sollte. Ich schätzte, dass höchstens um die 20 Kinder kommen würden (wenn überhaupt). Attendorn als Erzkatholische Stadt hatte es mich gelehrt, bei solchen Einsätzen nicht zu viel zu erwarten. Aber ich hatte die Rechnung ohne Gott gemacht: ER ist stärker als menschliche Einstellungen und ER hatte vor, uns seine Größe auf die verschiedenste Art und Weise zu zeigen...
Ein paar meiner Eindrücke der vergangenen Woche möchte ich euch gerne mitteilen:
Zunächst kamen jeden Tag um die 30 Kinder, einmal sogar fast 40. Darunter waren einige Kinder, die weder zur Jungschar noch zu einer Gemeinde gehörten!
Was mir aber am Meisten gezeigt hat, dass Gott seinen Segen über diese Woche gesetzt hat, war das Wetter. Im Sauerland kann man ja nie vorher wissen, was da auf einen zu kommt, aber auch hier erwies Gott sich als Herr der Lage. Das Wetter passte optimal zu unseren Piratenanspielen. Hatten wir gerade Sturm an Bord, prasselte der Regen auf das Zelt, war gerade eine Flaute, war draußen strahlender Sonnenschein. Und jedesmal, wenn wir mit den Kindern nach draußen wollten, hat es nicht geregnet!
Zudem hat Gott uns sehr bewahrt, es gab nur kleine Verletzungen, die schnell behoben werden konnten...
Während dieser Woche gab Gott uns die Möglichkeit, anhand einer Piratengeschichte den Kindern Gottes Gnade deutlich zu machen. Der Piratenkapitän vergab seinem meuternden Steuermann, nachdem die gefangengenommene Pfarrrerstochter Mary ihm erklärte, weshalb Gott seinen Sohn Jesus ans Kreuz nageln ließ. Der Kapitän nahm Gottes Vergebung für sich selbst an... Bitte betet für die Kinder, dass sie immer wieder an Jesus erinnert werden und ihn als ihren Retter annehmen!
Was mich ganz besonders erfreut ist, dass mit dieser Jungscharwoche nicht alles vorbei ist. So manches der Kinder (vor allem von den muslimischen Jungs) möchte mit aufs Sola (ein Zeltlager am Niederrhein)! Bitte betet dafür, dass ihre Eltern das erlauben und es eine wirklich gesegnete Zeit für die Kids wird!
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