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FLÜCHTLINGE IN ATTENDORN – ZEIT

DER BEGEGNUNG


Update 1


Wie es weiter ging


Als wir nach zweiwöchiger Pause Anfang November wieder mit unseren Flüchtlingstreffen begannen, kamen auch einige aus der Dauerunterkunft in der Briloner Straße. Leider entwickelten  sich die Kontakte zu ihnen sehr schwierig. Sie kamen nur unregelmäßig und ab Dezember nicht mehr. In der Rundsporthalle kamen jetzt überwiegend Menschen aus dem Iran und Afghanistan. Diese Menschen sprachen kein arabisch sondern Farsi, eine nur in diesen Ländern vorkommende Sprache. Wir waren dankbar, dass es immer jemand gab, der auch Englisch sprach, um die Gespräche an den Tischen zu übersetzen. Auch diese Begegnungen waren von Dankbarkeit und Herzlichkeit geprägt. Wie schon bei den vorherigen Flüchtlingsgruppen, war auch hier das Interesse am Deutschlernen groß.


   Anfang Dezember besuchte uns Hermann Fürstenberger von der Barmer Zeltmission. Er gab uns am Donnerstagabend wichtige Hilfen für den Umgang mit Menschen aus moslemischen Ländern. Wir profitierten von seinen Erfahrungen, die er bei seinen Einsätzen mit dem Bus des Mobitreff mit Moslems gemacht hatte. Er freute sich über unser Engagement und war auch am Freitagnachmittag bei unserem Treffen dabei. Mit einem weiteren Bruder von der Zeltmission halfen sie uns in den Gesprächen und im Deutschkurs mit den Flüchtlingen. Mit einer Andacht versuchte Hermann, ihnen den Herrn Jesus groß zu machen.


   Am 18. Dezember überraschten wir die Flüchtlinge mit einem Weihnachtsgeschenk. Jeder bekam eine Tüte mit ein Paar Socken, ein Drogerieartikel, Süßigkeiten und Obst. Auf diese Weise wollten wir ihnen auch den Ursprung von Weihnachten nahe bringen und zeigen, dass Gott uns das größte Geschenk in Jesus Christus gemacht hat.


Neue Begegnungen 2016


 Zwischen Weihnachten und Neujahr war die Rundsporthalle nicht belegt. Wir starteten dann am 15. Januar mit neuem Elan und neuer Freude und mit großer Spannung, wie es mit den neu angekommenen Flüchtlingen wird. Auch bei ihnen fanden wir schnell Zugang zu ihren Herzen. Wir hatten wieder gute Gespräche und reges Interesse am Deutschlernen. Es kamen bei den ersten beiden Treffen im Januar nur etwa 40 Personen. Die meisten sprachen Farsi und nur etwa sechs von ihnen arabisch. Es gab unter den arabisch sprechenden Flüchtlingen nur einen jungen Mann, der französisch sprach. Dankbar waren wir für die Teilnahme von einigen Brüdern aus Schoppen. Unter ihnen auch Heiner, der auch französisch sprechen kann und somit eine Übersetzung in Arabisch ermöglichte. Da konnten wir nur staunen wie Gott alle Situationen im Blick hat und Vorsorge trifft. Viele von den Flüchtlingen nahmen auch wieder evangelistische Informationen und Kalender in ihren Sprachen mit. Wir sind wieder sehr ermutigt worden, dass unsere Arbeit einen Sinn hat.


  Eine große Freude war es, dass es am Samstag, 16. Januar, ein Wiedersehen mit drei Flüchtlingen aus dem Iran gab, die auch für einige Zeit in Attendorn waren. Zwei von ihnen haben großes Interesse an der Bibel und möchten gern mit Jesus leben und sich taufen lassen. So fühlen wir uns von Gott bestätigt, dass wir in Seinem Willen mit dieser Flüchtlingsarbeit stehen. Wir freuen uns, dass uns Gott Frucht sehen lässt aus dem ausgestreuten Samen. Ihm allein sei dafür alle Ehre.


Hans-Joachim




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