RÜCKBLICK BIBELTAGE


Vom 26. - 28. September hatten wir unsere Bibeltage mit Karl-Heinz Vanheiden. Unser Thema:


"Spannungsfeld - lebendige

Gemeinde"


Am Freitagabend begannen wir mit dem ersten Vortrag: "Wie man die vorhandenen Gaben richtig einsetzt und wie Christen vorbereitet werden zum Dienst". Wir machten uns bewusst, dass jeder Gläubige eine Gabe von Gott bekommen hat, die ihm aber nicht gehört, sondern zur Ausübung für andere bestimmt ist (1. Pet. 4, 10+11; Eph. 4, 11+12; 1. Kor. 14, 3; 2. Tim. 3, 16+17).


In der ersten Einheit am Samstagnachmittag beschäftigten wir uns zunächst mit: "Der Geist hinter dem System" und "Die Welt - ihre Macht und Grenzen". Es ging zuerst um die Definition des Begriffes "Welt". Wir unterschieden unter den griechischen Begriffen "Kosmos" und "Äon". Der Begriff "Äon" findet sich ca. 190-mal in der Bibel, davon allein 104-mal im Johannesevangelium in drei verschiedenen Bedeutungen: "Welt“ = Menschen; "Welt" = die Unerretteten und "Welt“ = das Negative. Wir machten uns bewusst, wer "der Herrscher dieser Welt" ist und welches "sein Machtbereich in dieser Welt" ist. Ein wichtiger Teil war dann "die Befreiung von der Welt". Hier wurden wir durch mehrere Bibelstellen ermutigt, wie das in unserem Leben ganz praktisch möglich ist.


Das zweite Thema am Samstagnachmittag hieß:"Der Brückenkopf im System". Wir stellten fest, dass der Brückenkopf die Gemeinde ist. Zunächst beschäftigten wir uns mit dem "Ursprung der Gemeinde" (Joh. 15, 16-19; Joh. 3, 3; 1. Kor. 1, 30), und mit den griechischen Begriffen "Ekklesia" = "die Herausgerufene" (Gemeinde / Versammlung), und mit dem Begriff "Kyrios" = "Gesalbter / Messias". Sehr interessant waren die verschiedenen Bilder, die die Bibel für die Gemeinde gebraucht, und dass sie ein Brückenkopf im feindlichen Gebiet ist.


Weiter beschäftigte uns: "Grundlagen und Konsequenzen für eine biblische Gemeinde". In diesem Vortrag ging es besonders um den inneren Zustand der Gemeinde / einer gesunden Gemeinde". Wichtige Grundlagen dazu sind "der Heilige Geist" (Joh. 14, 16+17); "Gemeinschaft" (Apg. 2, 42); und "Ordnung" (1. Kor. 14, 33). Auch machten wir uns bewusst, welchen Gefahren eine Gemeinde ausgesetzt ist, wenn diese Grundlagen nicht oder nur mangelhaft vorhanden sind.


Das letzte Thema am Nachmittag hieß: "Evangelium und Gemeindepraxis zwischen Gesetzlichkeit und Gesetzlosigkeit". Es ist uns wichtig geworden, dass wir den Auftrag haben, das Evangelium, die frohe Botschaft wieder in den Mittelpunkt der Verkündigung zu stellen: "Erlösung von der Sünde" und "Errettung vor dem Zorn Gottes" (1. Thess. 1, 10; Röm. 1, 18). Ein weiterer wichtiger Aspekt in der Verkündigung des Evangeliums ist die Gnade und die Tatsache, dass Gott bereits alles zur Erlösung getan hat.


Am Sonntagmorgen hörten wir noch eine Predigt mit dem Thema: "Das Mahl des Herrn - einzigartig und gemeinsam". Zunächst wurden uns die verschiedenen Begriffe, wie sie in der Bibel genannt sind bzw. in verschiedenen Kirchen benutzt werden, aufgezeigt. Das Wichtigste aber war, dass uns die Bedeutung vom "Mahl des Herrn" vor Augen gestellt wurde.


Wir haben durch die Vorträge von Karl-Heinz Vanheiden, an diesem Wochenende eine Menge gehört. Nun sind wir aufgerufen, das Gehörte in unserem praktischen Glaubensleben umzusetzen, damit es auch zum Segen für die Gemeinde ist, in die wir hineingestellt sind.

Wer nicht dabei sein konnte oder die Vorträge noch einmal hören möchte, hat die Möglichkeit, die Vorträge auf unserer Internetseite anzuhören.

Hans-Joachim Althaus