GEMEINSAM AUF DEM SANDERHOF-


Gemeindefreizeit 5.-7. Mai 2017


Lasst uns das Bekenntnis der Hoffnung unwandelbar festhalten - denn treu ist er, der die Verheißung gegeben hat - und lasst uns aufeinander achthaben, um uns zur Liebe und zu guten Werken anzureizen, indem wir unser Zusammenkommen nicht versäumen, wie es bei einigen Sitte ist, sondern einander ermuntern, und das umso mehr, je mehr ihr den Tag herannahen seht!

Hebräer 10: 23-25


Wir durften erleben, wie schön es ist miteinander Zeit zu verbringen. Es ruht ein besonderer Segen auf uns, wenn wir zusammenkommen. Unter Gottes Wort werden wir fröhlich und frei, unsere Liebe und unser Glaube zum Herrn wird gestärkt und wir erkennen auch wie gut es ist, dass wir einander haben und nicht alleine dastehen und kämpfen müssen. Wir brauchen diese Ermutigung. Wir durften das gute Essen, die gemütliche Unterkunft und die wunderschöne Natur inkl. Externsteine genießen.


Das Thema der Gemeindefreizeit waren die neutestamentlichen Gemeinden. Zu Beginn haben wir über die Israeliten nachgedacht, die aus der Sklaverei in Ägypten herausgeführt wurden und Gottes Güte und Macht erlebt haben. In der Wüste haben sie schnell Gott vergessen und zu murren begonnen und sich nach den Fleischtöpfen Ägyptens gesehnt. Wir haben uns gefragt, wie es mit uns steht.

Dann sprachen wir über die Galater, die ermahnt wurden, dass sie aus Glauben allein errettet wurden und nicht aus Gesetz (Galater 3). Er, Paulus, schreibt, dass sich die Galater schnell von dem gehörten Evangelium abgewendet und durch Irrlehre haben verleiten lassen(Gal 1,16). Halten wir uns an Gottes Wort und ist sein Wort unser Wegweiser? Sind wir gesetzlich, obwohl wir das Evangelium haben?


Aus dem Römerbrief konnten wir lernen, dass wir alle gesündigt haben und die Herrlichkeit Gottes nicht erlangen konnten. (Röm. 3:23) Wir sind durch Glauben gerechtfertigt worden, ohne Gesetzeswerke (Röm. 3:28). Die Ehre für unsere Errettung gebührt Gott allein.


Danach haben wir über die Thessalonicher nachgedacht (1. Thessalonicher Kapitel 1). Paulus war nur kurze Zeit bei Ihnen gewesen, aber Gott hat Großes an Ihnen getan. Das gepredigte Evangelium traf sie nicht im Wort allein, sondern auch in Kraft und im Heiligen Geist und in großer Gewissheit. Sie sind Nachahmer geworden und haben das Wort in viel Bedrängnis mit Freude des Heiligen Geistes aufgenommen. Und nicht allein in Mazedonien und in Achaja, sondern an jeden Ort ist ihr Glaube an Gott hinausgedrungen. Wir durften uns daran erinnern, dass auch unser Glaube an das Evangelium immer Bedrängnis und geistlicher Kampf bedeuten und dass von uns aus das Evangelium an jeden Ort hinausdringen sollte.


Zum Abschluss beschäftigten wir uns mit den Philippern, die zum Glaubenskampf aufgerufen wurden. Paulus sagte Ihnen, dass sie würdig des Evangeliums des Christus wandeln sollten. Als Vorbild sollten sie ihn und Jesus Christus nehmen. Unser Leben soll ein Vorbild für die Welt sein. Es ist Gott, der in uns wirkt, sowohl das Wollen als auch das Wirken zu seinem Wohlgefallen und wir sollen leuchten wie Himmelslichter in einer verkehrten Welt
(Philipper 2:13-15).


Ich wünsche mir, dass der Herr uns verändert, damit wir ihn und einander mehr lieben können. Ich würde mich freuen, wenn wir nächstes Jahr noch mal alle zusammen fahren könnten. Ich bin dankbar und freue mich, dass es Euch gibt!


Hanna Kim