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EHE FÜR ALLE


„Die EHE für ALLE ist unter Dach und Fach“, so verkündeten es die Medien am 7. Juli 2017. Nachdem am 30. Juni 2017 der Deutsche Bundestag mit 393 Ja-Stimmen von 630 Bundestagsabgeordneten die Gesetzesänderung auf den Weg gebracht hatte, beschloss am 7. Juli 2017 der Deutsche Bundesrat die Gesetzesänderung. Im Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) wird festgeschrieben, dass auch gleichgeschlechtliche Paare heiraten können.

Die ersten Ehen von Homosexuellen sollen ab dem 1. Oktober geschlossen werden können. In dem neu gefassten Paragraf 1353 des BGB heißt es künftig: "Die Ehe wird von zwei Personen verschiedenen oder gleichen Geschlechts auf Lebenszeit geschlossen."

EHE für ALLE kann man auch anders interpretieren, nämlich so wie es Gott am Anfang der Schöpfung schon gesagt hat. In 1. Mose 1, 27-28 lesen wir die erste Definition von Ehe:

„Und Gott schuf den Menschen nach seinem Bild, nach dem Bild Gottes schuf er ihn; als Mann und Frau schuf er sie. Und Gott segnete sie; und Gott sprach zu ihnen: Seid fruchtbar und vermehrt euch und füllt die Erde.“


Mit der Erschaffung des Menschen hatte Gott auch einen festen Plan. Er stellte die beiden ersten Menschen, den Mann und die Frau, in eine besondere Beziehung zueinander.

Der Wort EHE finden wir das erste Mal in 3. Mose 20, 10; Jeremia 5, 7 und 7, 9. In den genannten Bibelstellen wird uns gezeigt, was Ehe nicht ist. Aber genau das hat der Mensch aus dem guten Plan Gottes gemacht. Die Ehe ist schon zurzeit des Alten Testaments, nach dem Willen des Menschen entwürdigt worden. Damals wurde ein Nichteinhalt der Ehe nach Gottes Maßstab Hurerei genannt.


Vom 15.5.1871 – 10.3.1994 war der §175 Bestandteil des Strafgesetzbuches (StGB). In ihm hieß es

In der Fassung vom 15. Mai 1871:
§ 175 Widernatürliche Unzucht
„Die widernatürliche Unzucht, welche zwischen Personen männlichen Geschlechts oder von Menschen mit Tieren begangen wird, ist mit Gefängnis zu bestrafen; auch kann auf Verlust der bürgerlichen Ehrenrechte erkannt werden.“

In der Fassung vom 23. November 1973 (Aufhebung am 10.03.1994):
§ 175 Homosexuelle Handlungen
„(1) Ein Mann über achtzehn Jahren, der sexuelle Handlungen an einem Mann unter 18 Jahren vornimmt oder von einem Mann unter 18 Jahren an sich vornehmen lässt, wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.
(2) Das Gericht kann von einer Bestrafung nach dieser Vorschrift absehen, wenn
1. der Täter zur Zeit der Tat noch nicht einundzwanzig Jahre alt war oder
2. bei Berücksichtigung des Verhaltens desjenigen, gegen den die Tat sich richtet, das Unrecht der Tat gering ist.“

Im Grundgesetz, Art. 6 heißt es „Ehe und Familie stehen unter dem besonderen Schutze der staatlichen Ordnung.“ Wer miteinander die Ehe eingehen darf, ist dort nicht definiert.

Auch gehen die Meinungen des Verständnisses für Ehe in der Gesellschaft weit auseinander:

"Wir sehen einen Wandel des traditionellen Eheverständnisses, der angesichts der Gestaltungsfreiheit des Gesetzgebers die Einführung der Ehe für Alle verfassungsrechtlich zulässt.“

„Sie ist eine dauerhafte Verantwortungsgemeinschaft. Und sie ist darauf ausgerichtet, Kinder hervorzubringen. Das geht nur mit Mann und Frau."


Welche Meinung vertreten wir als wiedergeborene Christen? Sind wir bereit biblische Werte in der Gesellschaft zu vertreten? Beten wir um Mut, Gottes Gebote hoch zu halte, auch wenn wir dafür Kopfschütteln oder sonstiges Unverständnis ernten. Wie heißt es doch in Apostelgeschichte 5, 29:  „Man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen!