GEDANKEN ZUM ADVENT


Nun ist sie wieder da: Die Adventszeit, die Zeit der Weihnachtsmärkte und des Konsums. Seit Wochen schon sind die Supermärkte gefüllt mit weihnachtlichen Süßigkeiten, Deko- und Geschenkartikeln. Mehr oder weniger geschmackvoll. Es drängt sich mir die Frage auf, ist Advent eine Erfindung der Geschenke-
verkäufer? Wer den Sinn von Advent auf dem Weihnachtsmarkt finden will, sucht vergeblich.


Immer mehr wird der Ausdruck X-MAS gebraucht, in Verbindung mit der Kommerzialisierung von Weihnachten. Selbst das „Christ“ in dem Wort Christmas verschwindet, um Andersgläubigen nicht zu nahe zu treten.


Eine namhafte evangelische Theologin hat in einem Interview zur Frage nach dem Vater von Jesus gesagt:


„Da bin ich ganz Theologin des 21. Jahrhunderts. Ich glaube, dass Maria eine junge Frau war, die Gott vollkommen vertraut hat. Aber dass sie im medizinischen Sinne Jungfrau war, das glaube ich nicht.....ich denke, dass Josef im biologischen Sinne der Vater Jesu war.“


Wie sehe ich - wie sehen wir

Jesus unseren Herrn.


Jesus hat die Herrlichkeit des Himmels verlassen und kam als kleines Baby auf die Welt, geboren von der Jungfrau Maria, um den Auftrag Gottes zu erfüllen, die Menschen aus ihrer Verlorenheit zu retten.


Das JA Gottes zu den verlorenen Menschen - das macht Weihnachten erst zum Geschenk. Das ist die pure Liebe Gottes zu seinen Geschöpfen.
















Die Adventszeit ist die Zeit der Vorfreude über die Ankunft unseres Herrn. Adventszeit ist die Vorbereitungszeit auf das Geschehen an Weihnachten um tiefen inneren Frieden zu bringen, fernab vom weltlichem Advents- und Weihnachts-
trubel!

Weihnachten ist auch viel mehr als Bethlehem vor 2000 Jahren. Die Geschichte geht ja weiter und endet nicht mit dem Tod am Kreuz. Der Herr ist auferstanden und lebt. Hier erfüllt sich das JA Gottes zu uns. Und glücklich ist derjenige, der dieses Geschenk Gottes völlig kostenlos aus Gnade für sich annehmen darf.


Ich möchte schließen mit Wilhelm Busch:

„Wenn sie euch anfechten, dann sagt ihnen: „Eure Herren gehen - unser Herr kommt!“

Ja, unser Herr kommt! Glaubt vielleicht jemand, Jesus könnte lügen? Das meint niemand. Und Jesus hat  doch immer wieder gesagt, dass er in Herrlichkeit wiederkommen werde.

Mit dieser Hoffnung gehen wir durch die Nöte unserer Tage. Als einst ein paar Leute im Gedanken daran, was wohl die Zukunft bringen werde jammerten , da machte einer nicht mit. Und als man ihn fragte: „Was meinen Sie denn was kommen wird?“ antwortete er:


„Was kommt weiß ich nicht, aber ich weiß wer kommt“ - Amen


Eine gesegnete Adventszeit wünscht euch

Werner Boueke