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PASSIONSZEIT


Unter Passion versteht man im Christentum in erster Linie den Leidensweg Jesu Christi, d. h. sein Leiden und Sterben samt der Kreuzigung durch die Römer in Jerusalem. Die Berichte davon in den Evangelien werden als Passionsgeschichte bezeichnet (Quelle: Wikipedia).

Im Allgemeinen werden die vierzig Tage vor Ostern als Passionszeit gesehen. Aber das Leiden des Herrn Jesus in der Ablehnung durch die Juden begann schon von dem Tage Seines öffentlichen Wirkens. Diese Zeit betrug etwa drei Jahre.

In den Evangelien werden uns viele Situationen geschildert, in denen der Herr Jesus Ablehnung und Hass erfahren musste. So lesen wir z. B. bei der Heilung des Kranken am Teich von Bethesda in Johannes 5, 16: "Und darum verfolgten die Juden Jesus, weil er dies am Sabbat getan hatte." Und in Vers 18 lesen wir: "Und darum suchten die Juden noch mehr, ihn zu töten, weil er nicht allein den Sabbat aufhob, sondern auch Gott seinen eigenen Vater nannte und sich selbst Gott gleich machte."


Wir lesen und bekommen hier die volle Bosheit und Ablehnung des Menschen zu spüren. Es war nicht verboten, Gutes zu tun. Aber der religiöse Fanatismus der versammelten Juden trieb sie dazu, IHN zu verfolgen. Der Hass der Menschen gegen den Herrn Jesus wurde noch mehr angeheizt, als ER Gott Seinen Vater nannte. Jetzt hatten sie beschlossen, ihn zu töten, weil es in ihren Augen Gotteslästerung war.


Nicht nur die Ablehnung der Juden prägte Seinen Leidensweg, sondern auch das Verhalten Seiner Jünger. Wir lesen in Lukas 22, 39-46: "Und er ging hinaus und begab sich der Gewohnheit nach an den Ölberg; es folgten ihm aber auch die Jünger. Als er aber an den Ort gekommen war, sprach er zu ihnen: „Betet, dass ihr nicht in Versuchung kommt“. Und er zog sich ungefähr einen Steinwurf weit von ihnen zurück und kniete nieder, betete und sprach: „Vater, wenn du willst, nimm diesen Kelch von mir weg - doch nicht mein Wille, sondern der deine geschehe!“ Es erschien ihm aber ein Engel vom Himmel, der ihn stärkte. Und als er in Angst (oder: ringendem Kampf) war, betete er heftiger. Es wurde aber sein Schweiß wie große Blutstropfen, die auf die Erde herabfielen. Und er stand auf vom Gebet, kam zu den Jüngern und fand sie eingeschlafen vor Traurigkeit. Und er sprach zu ihnen: „Was schlaft ihr? Steht auf und betet, damit ihr nicht in Versuchung kommt!"


Allein gelassen von den Männern, die drei Jahre an Seiner Seite waren. Jetzt, wo ER sie am nötigsten brauchte, um IHM beizustehen, da schlafen sie. ER musste diesen Kampf der Entscheidung ganz allein kämpfen. Verlassen und einsam durchlitt ER die Stunde voller Anfechtung.

Und das war noch nicht alles. Wir lesen in Matthäus 26, 47-50: "Und während er noch redete, siehe, da kam Judas, einer der Zwölf, und mit ihm eine große Menge mit Schwertern und Stöcken, von den Hohepriestern und Ältesten des Volkes. Der ihn aber überlieferte, hatte ihnen ein Zeichen gegeben und gesagt: „Wen ich küssen werde, der ist es; ihn ergreift!“ Und sogleich trat er zu Jesus und sprach: „Sei gegrüßt, Rabbi! , und küsste ihn. Jesus aber sprach zu ihm: „Freund, wozu bist du gekommen!“ Dann traten sie herzu und legten die Hände an Jesus und griffen ihn."




Wie groß mag die Enttäuschung des Herrn Jesus hier gewesen sein? Verraten! Verraten von einem Freund. Drei Jahre inniger Gemeinschaft. Und dann so etwas. Unfassbar! Was war das für ein Mensch, der Seinen Freund an die Feinde ausliefert? Auch hier wird wieder die Bosheit des Menschen offenbar. Und noch einer Seiner Jünger enttäuscht IHN schwer: Petrus. Wie muss es das Herz des Herrn Jesus erschüttert haben. Der, der einmal mutig bekannte: "Du bist der Christus, der Sohn des lebendigen Sohn Gottes", dieser Petrus verleugnet nun seinen Herrn. Unfassbar! Auch darüber trug der Herr Jesus großes Leid. Was hatte der Herr Jesus alles ertragen müssen: Bosheit, Ablehnung, Enttäuschung. Und nun noch Verhöhnung. Wir lesen in Lukas 22, 63-65: "Und die Männer, die ihn festhielten, verspotteten und schlugen ihn. Und als sie ihn verhüllt hatten, fragten sie ihn und sprachen: „Weissage, wer ist es, der dich schlug?“ Und vieles andere sagten sie lästernd gegen ihn."

Wie grausam können wir Menschen sein. So handelt der Mensch, der unter der Sünde versklavt ist.

Unerträglich scheint es für den Herrn Jesus zu sein. Aber das ist noch nicht alles, was ER ertragen muss. Die schrecklichste Situation Seines Leidens lesen wir in Matthäus 27, 45: "Aber von der sechsten Stunde an kam eine Finsternis über das ganze Land bis zur neunten Stunde. Um die neunte Stunde aber schrie Jesus auf mit lauter Stimme und sagte: „Eli, Eli, lama sabachthani“, das heißt: Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?"


Ja, das alles hat der Herr Jesus für Dich und mich durchlitten, damit Du und ich nicht verloren gehen, sondern errettet werden, um die Ewigkeit im Himmel mit IHM zu verbringen. Sein Tod ist Dein Leben. Ewiges Leben.

Gott hat damit die einzige Möglichkeit geschenkt, wieder in Gemeinschaft mit dem heiligen Gott zu kommen. Es gilt nun diese Möglichkeit persönlich im Glauben anzunehmen. Gottes Angebot hat der Apostel Johannes in seinem Evangelium in Johannes 3, 16 zusammengefasst:

Johannes 3, 16: "Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren gehe, sondern ewiges Leben habe."


Hans-Joachim