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DAS GESETZ DES MOSE


"So ist nun das Gesetz heilig, und das Gebot ist heilig, gerecht und gut!"( Röm 7, 12)


Als Mose den Berg Sinai herunterstieg, hatte er zwei Steintafeln unter dem Arm. Tafeln mit den 10 Geboten für sein Volk. Wenn ich die Gebote in 2. Mose 20 lese, fällt mir etwas auf. Jedes Gebot fängst mit einem DU an. DU, das ist die Ansprache, die Gott für mich hat. Ich bin gemeint. Gott sieht mich und ich bin es Wert, angesprochen zu werden.

Die Gebote sind nicht für den König oder die Obersten im Volk oder für die Kleinen und Niedrigen, sie sind für alle geschrieben und konkret auch für mich.

Die Gebote haben einen Zweck, sie sollen den Umgang regeln, z.B. mein Verhältnis mit Gott, meiner Familie, meinem Nächsten und mit Hab und Gut. Und diese Gebote strahlen Frieden und Freiheit aus, wenn wir uns alle daran halten.

Als nächstes fällt mir an den 10 Geboten auf, dass in jedem Gebot das Wort "SOLLST" steht. Warum ein sollst und nicht ein musst? Gott kennt mich, er weiß wie es in meinem Herzen aussieht. Mit dem SOLLST macht er mir den Weg frei, immer wieder zu Ihm zurück zu kommen und meine Verfehlungen, meine Sünde zu bekennen, zu bereuen.

Mit dem SOLLST werden die Fäden gesponnen, die das Netz unter dem Hochseil meines Lebens gespannt hat. Ein Netz, das mich auffängt wenn ich Stürze, damit ich nicht zu Tode komme.

Viele Menschen sehen in den Geboten ein Netz wie das einer Spinne, das mich mit klebrigen Fäden fängt und mich verzweifeln lässt. Ich sehe das anders. Gottes Gebote sind die weiten, offenen Arme, mit denen mich Gott umschließt, damit ich Halt, Ziel und Orientierung habe. Ist es nicht schön, einen so fürsorglichen Gott zu haben?



Harald

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